Direkt zum Inhalt Direkt zur ersten Navigationebene Direkt zur zweiten Navigationebene
TitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbildTitelbild
 

Einweihung des Reha-Neubaus

01.04.2009

Mit Schere, Scheck und Sonnenschein

BDH-Klinik Vallendar weihte Reha-Neubau ein

Der Neubau für die medizinisch-berufliche Rehabilitation (MBR) der BDH-Klinik in Vallendar. Foto: © Brehmzoom
Der Neubau für die medizinisch-berufliche Rehabilitation (MBR) der BDH-Klinik in Vallendar. Foto: © Brehm

Am 1. April 2009 konnte die BDH-Klinik Vallendar den Neubau für die Medizinisch-berufliche Rehabilitation einweihen. Neben der BDH-Bundesvorsitzenden Ilse Müller und dem Geschäftsführer der Vallendarer Klinik GmbH, Ulrich Lebrecht, feierten viele Ehrengäste die Fertigstellung des gelungenen Neubaus für die Medizinisch-berufliche Rehabilitation (MBR). Das architektonische Schmuckstück ist der gläserne Verbindungssteg zur BDH-Klinik, der auf den Namen Hannelore-Kohl-Brücke und damit als Weg zurück ins Leben getauft wurde.

... zum 50. Geburtstag

Zu ihrem 50. Geburtstag durfte die BDH-Klinik Vallendar den Schritt in ein neues Zeitalter wagen: Das Rehazentrum für Jugendliche ist umgezogen in einen Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Klinikgebäude und ist nun eine moderne Einrichtung mit 40 stationären und 10 teilstationären Plätzen sowie der kompletten Infrastruktur für die Medizinisch-berufliche Rehabilitation auf insgesamt 6000 Quadratmetern.

Unterstützung

Zur feierlichen Einweihung an der Heerstraße unter strahlend blauem Himmel versammelten sich die Festgäste zunächst im Hörsaal des benachbarten Uni-Gebäudes der WHU. Dort ließ Klinikchef Ulrich Lebrecht auf zum Teil galgenhumorige Art die Baugeschichte Revue passieren. Von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins wolle er aber künftig nur noch sprechen, so sein Fazit. In seiner Rede sparte Lebrecht nicht mit Lob für die Unterstützung der beteiligten Zuwendungsgeber Bund, Land und BDH, die ihm die finanziellen Sorgen um die veranschlagten 9,5 Millionen Euro von den Schultern genommen haben. Insbesondere sprach er dabei Gitta Lampersbach vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Präsidenten des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, Werner Keggenhoff, aber vor allem die BDH-Vorsitzende Ilse Müller an, die auch den finanziellen Nachschlag ohne Zögern mittrug.

Ute-Henriette Ohoven, Präsidentin der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung, Ulrich Lebrecht, Geschäftsführer der BDH-Klinik Vallendar und Ilse Müller, BDH-Bundesvorsitzende (v. l. n. r.) vor der "Hannelore-Kohl-Brücke", die die Klinikgebäude mit dem neuen Gebäude der medizinisch-beruflichen Rehabilitation verbindet. Foto: © Scholzzoom
Ute-Henriette Ohoven, Präsidentin der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung, Ulrich Lebrecht, Geschäftsführer der BDH-Klinik Vallendar und Ilse Müller, BDH-Bundesvorsitzende (v. l. n. r.) vor der "Hannelore-Kohl-Brücke", die die Klinikgebäude mit dem neuen Gebäude der medizinisch-beruflichen Rehabilitation verbindet. Foto: © Scholz

ZNS finanziert Verbindungsbrücke

„Außergewöhnliche Maßnahmen erfordern außerordentliche Entscheidungen“, so zitierte Lebrecht die Vorsitzende des Klinik-Trägers, Ilse Müller. Das bisherige Rehazentrum lag etwas abseits der Klinik. Diese topographische und verkehrsbedingte Trennung erschwerte zunehmend das integrative, teilhabeorientierte Rehabilitationskonzept. Auf die Bedeutung der neurologischen Rehabilitation verwies Ute-Henriette Ohoven, Präsidentin der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung. Aus der Stiftungsschatulle stammen die Spendenmittel, mit denen das gläserne Verbindungsstück zwischen Neubau und Klinik ermöglicht wurde. Damit hat die ZNS-Hannelore Kohl Stiftung einmal mehr auch die Verbundenheit zum BDH zum Ausdruck gebracht. Waren es doch vor mehr als 25 Jahren die Eindrücke beim Besuch der Klinik in Vallendar, die Hannelore Kohl zur Gründung dieser Stiftung veranlasst hatten.

Neurologische Rehabilitation auf fünf Etagen

Alexander Vohl vom Stuttgarter Architekturbüro wulf & partner erläuterte die äußere und innere Gestaltung des dreigliedrigen Gebäudes, mit der das Büro den Wettbewerb für sich entschieden hatte.

Nach der feierlichen Schlüsselübergabe hielt es die Festgäste aber nicht mehr auf ihren Bänken: Sie wollten sich vor Ort umschauen und sich ein Bild machen von einer modernen neurologischen Rehabilitation auf fünf Etagen. Während in den obersten beiden Vollgeschossen die beiden Stationen mit den Wohnbereichen liegen und durch die zentralen Einrichtungen etwa mittig gegliedert sind, liegen in den darunterliegenden Ebenen die Funktionen der Therapie, getrennt von den Berufsbildungsangeboten, jeweils in unterschiedlichen „Häusern“. So haben die Architekten eine sinnvolle Gliederung der Funktionsbereiche erreicht.

Bei stimmungsvoller Musik und kleinem Imbiss ließen sich die Gäste durch die Flure und Etagen führen.

Wege zurück in den selbstbestimmten Alltag

Dies war auch der große Augenblick für Alfred Hahn: Gemeinsam mit seiner Frau durchschnitt er das Band zur „Abteilung Neuropsychologie“, die dank der außerordentlichen Spendensumme von 65.000 Euro von der Andreas-Hahn-Stiftung möglich gemacht wurde. Das Diagnostik- und Therapiezentrum ist in der Form völlig neu und nach Überzeugung von Klinikchef Ulrich Lebrecht sind gerade die Defizite im neuropsychologischen Bereich die größten Hemmnisse auf dem Weg zur Teilhabe der Menschen mit einer neurologischen Behinderung am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Es dürfe nicht unterschätzt werden, wie gravierend sich Schwächen etwa in der Konzentrationsfähigkeit und der Belastbarkeit oder Sichtfeldeinschränkungen auswirkten, während der Mensch von außen betrachtet gesund aussehe. „Einen Rollstuhl im Kopf“ nannte es einmal die Leitende Diplompsychologin Luise Roth. Jetzt bietet die ausgezeichnete Ausstattung weitere Möglichkeiten, dem Rehabilitanden den Weg zurück in den selbstbestimmten Alltag zu ebnen.

Geschäftsführer Ulrich Lebrecht begrüßt die Gäste im Hörsaal des benachbarten Uni-Gebäudes der WHU. Foto: © Scholzzoom
Geschäftsführer Ulrich Lebrecht begrüßt die Gäste im Hörsaal des benachbarten Uni-Gebäudes der WHU. Foto: © Scholz
Gitta Lampersbach gab der BDH-Vorsitzenden Ilse Müller Brief und Siegel auf die stete Unterstützung durch das Ministerium.Foto: © Scholzzoom
Gitta Lampersbach gab der BDH-Vorsitzenden Ilse Müller Brief und Siegel auf die stete Unterstützung durch das Ministerium.Foto: © Scholz
Die Hannelore-Kohl-Brücke wurde von Ute-Henriette Ohoven (4. v. li.) ihrer Bestimmung übergeben. Foto: © Scholzzoom
Die Hannelore-Kohl-Brücke wurde von Ute-Henriette Ohoven (4. v. li.) ihrer Bestimmung übergeben. Foto: © Scholz
Alfred Hahn durchschnitt gemeinsam mit seiner Frau Marianne das Band zur „Abteilung Neuropsychologie“, die dank der außerordentlichen Spendensumme von 65.000 Euro von der Andreas-Hahn-Stiftung eine völlig neue Diagnostik- und Therapieausstattung bekommen hat. Die Freude darüber ist der leitenden Psychologin Luise Roth (l.), der BDH-Bundesvorsitzenden Ilse Müller (M.) und dem Geschäftsführer der BDH-Klinik Vallendar, Ulrich Lebrecht (r.), deutlich anzusehen. Foto: © Scholzzoom
Alfred Hahn durchschnitt gemeinsam mit seiner Frau Marianne das Band zur „Abteilung Neuropsychologie“, die dank der außerordentlichen Spendensumme von 65.000 Euro von der Andreas-Hahn-Stiftung eine völlig neue Diagnostik- und Therapieausstattung bekommen hat. Die Freude darüber ist der leitenden Psychologin Luise Roth (l.), der BDH-Bundesvorsitzenden Ilse Müller (M.) und dem Geschäftsführer der BDH-Klinik Vallendar, Ulrich Lebrecht (r.), deutlich anzusehen. Foto: © Scholz
Der Eingangsbereich in der Wilhelm-Roß-Straße hat Plaza-Charakter.zoom
Der Eingangsbereich in der Wilhelm-Roß-Straße hat Plaza-Charakter.
Ein markanter Treppenaufgang verbindet Haupteingang und Brücke.zoom
Ein markanter Treppenaufgang verbindet Haupteingang und Brücke.
 
 
Direkt zum Seitenanfang Direkt zur ersten Navigationebene Direkt zur zweiten Navigationebene
 

BDH-Klinik Vallendar gGmbH • Heerstraße 54a • 56179 Vallendar • info@bdh-klinik-vallendar.de