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Rente benötigt Frischzellenkur

14.11.2016

Die Deutsche Rentenversicherung prognostiziert für 2017 einen Rentenzuschlag von etwa zwei Prozent. Im laufenden Jahr soll nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums das allgemeine Rentenniveau auf etwa 48 Prozent steigen. Die gute Konjunktur macht es möglich. Dazu erklärt die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation e.V., Ilse Müller:

„Der Anstieg des Rentenniveaus im laufenden Jahr ist eine gute Nachricht. Der Zusammenhang zwischen der stabilen Arbeitsmarktlage und dem ansteigenden Rentenniveau unterstreicht die Dringlichkeit, mit der die Bundesregierung schon heute die Weichenstellungen vornehmen muss, das Beschäftigungsniveau auch in Krisenzeiten hochzuhalten. Sie muss außerdem die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um reguläre Arbeitsverhältnisse zu fördern. Menschen müssen im Vollzeiterwerb von ihrem Einkommen leben können. Alles andere untergräbt die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft als regulatives Instrument zur Leistungs- und Verteilungsgerechtigkeit. Die systematische Reduktion des prekären Arbeitsmarktsegments zählt aus unserer Sicht genau so zu den unverzichtbaren Bausteinen einer rentenfesten Arbeitsmarktpolitik wie auch die Indexierung des Mindestlohns an die allgemeine Lohnentwicklung.“

Die gesetzliche Rentenversicherung benötige angesichts der Alterung der Gesellschaft nach Ansicht Müllers eine Frischzellenkur. Die Vorsitzende des Sozialverbands rät zu einer Erweiterung der Versichertenbasis um Beamte und Selbständige. Nur so könne es gelingen, das Rentenniveau auf lange Sicht nicht weiter erodieren zu lassen und eine vertrauenswürdige Mindestsicherung für jedermann zu garantieren.

Rente benötigt Frischzellenkur

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Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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