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Welthospiztag 2016

10.10.2016

Hospizarbeit stärker vernetzen

Anlässlich des Welthospiztags fordert der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. eine Stärkung der Sterbebegleitung und verstärkte Förderung der Palliativmedizin. Dazu erklärt die Bundesvorsitzende des Verbandes, Ilse Müller:

„Ein würdevoller Tod ist Menschenrecht. Wir besitzen die finanziellen Möglichkeiten und das medizinische Wissen, Sterbebegleitung genau dort professionell und mit bestmöglicher individueller Betreuung anzubieten, wo es dringend erforderlich ist. Die Politik muss Schwerstkranken, Sterbenden sowie Angehörigen optimale Rahmenbedingungen in dieser letzten und schwersten Lebensphase bieten und mit allen Mitteln dazu beitragen, dass persönliche Zuwendung, Versorgung und Betreuung Menschen in einen würdevollen Tod begleiten. Neben einer Mittelaufstockung für die Hospiz- und Palliativversorgung fordern wir Unterstützungsangebote für die Pflegeeinrichtungen, die angesichts steigender Sterbezahlen weder finanziell noch personell in der Lage sind, die notwendigen Rahmenbedingungen einer optimalen Sterbebegleitung dauerhaft anzubieten. Es muss dafür Sorge getragen werden, dass stationäre und ambulante Hospizangebote jedermann und bundesweit zur Verfügung gestellt werden können. Zur Fundierung braucht es eine Vollfinanzierung der Leistungen stationärer Hospize und eine Vernetzung der Palliativarbeit, die Ärzte, Pflegeeinrichtungen und Hospize zum Wohle der Patienten enger miteinander verzahnt.“


Hospizarbeit vernetzen

Kontakt

BDH-Pressestelle
Thomas Kolbe
Lievelingsweg 125, 53119 Bonn
Telefon 02 28 / 9 69 84 - 0
Telefax 02 28 / 9 69 84 - 99
E-Mail info@bdh-reha.de
Internet www.bdh-reha.de
V.i.S.d.P.: BDH Bundesverband Rehabilitation e.V.

 

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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