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Berufsausbildung Werkzeugmaschinenspaner/-in – Drehen/Fräsen

Medizinisch-berufliche Reha: Ausbildungsbereich Metall, Arbeit an der Fräsmaschinezoom

Die Tätigkeit im Überblick *

Werkzeugmaschinenspaner/-innen für Drehen/Fräsen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung für behinderte Menschen (nach § 66 Berufsbildungsgesetz BBiG bzw. § 42m Handwerksordnung HwO) führen vor allem Metallbearbeitungen an Werkstücken mit Hilfe von Drehmaschinen und anderen Werkzeugmaschinen aus.

Sie arbeiten insbesondere in den Fertigungsbereichen Metall be- und verarbeitender Betriebe, z. B. im Maschinen-, Werkzeug- und Fahrzeugbau sowie bei den jeweiligen Zulieferbetrieben. In Produktionsbereichen können sie sich auf bestimmte Metallbearbeitungsverfahren, vor allem das Drehen/Fräsen, oder auf bestimmte Werkzeugmaschinen spezialisieren. Sie fertigen oder bearbeiten beispielsweise Bauteile für Maschinen oder feinmechanische Geräte, Werkzeuge oder Fahrzeugteile. Sie arbeiten an konventionellen oder computergesteuerten Werkzeugmaschinen (CNC), für deren Wartung und Pflege sie auch verantwortlich sind.

Tätigkeiten und Einsatzbereiche behinderter Menschen hängen unter anderem von der Art und dem Grad der Behinderung ab.

Ausbildung im Überblick

Werkzeugmaschinenspaner/-in ist eine Berufsausbildung für behinderte Menschen. Sie ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) geregelt.

Die Ausbildung zum Werkzeugmaschinenspaner/zur Werkzeugmaschinenspanerin erfolgt in folgenden Fachrichtungen:

  • Drehen
  • Fräsen

Die Ausbildung erfolgt je nach zuständiger Kammer auch als Stufenausbildung. Die Grundausbildung (1. Stufe) führt dann jeweils zum Werkzeugmaschinenwerker/zur Werkzeugmaschinenwerkerin der jeweiligen Fachrichtung (Dauer 24 Monate). Der Abschluss Werkzeugmaschinenspaner/-in der jeweiligen Fachrichtung wird nach entsprechender Fachausbildung (2. Stufe) erworben (Dauer 12 Monate).

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung


Nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) ist rechtlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Medizinisch-berufliche Reha: Ausbildungsbereich Metall, Maschinenarbeitsraumzoom

Ausbildungsinhalte

Während ihrer Ausbildung lernen die angehenden Werkzeugmaschinenspaner/-innen der Fachrichtung Drehen beispielsweise:

  • Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse in der manuellen Metallbearbeitung, zum Beispiel wie man Metallwerkstücke misst, anreißt, körnt, feilt, sägt, bohrt, schert, meißelt und prüft oder wie man Gewinde schneidet
  • wie maschinelle Bearbeitungsverfahren, vor allem mit Dreh-, Bohr-und Fräsmaschinen ausgeführt werden, insbesondere wie man die Maschinen und Werkzeuge hierfür einrichtet, die Werkstücke ausrichtet sowie einspannt und wie verschiedenste Werkstoffe bearbeitet, zum Beispiel gespant werden
  • wie man mit CNC-Maschinen computergestützt Werkstücke anfertigt und wie man Programme eingibt bzw. einfache Programme selbst erstellt
  • welche berufsüblichen Werkstoffe, Werkzeuge und Maschinen und welche Bearbeitungsmöglichkeiten es gibt, welche Hilfsstoffe eingesetzt werden und wie man die Werkzeuge, Arbeitsgeräte und Maschinen bedient, pflegt und instand hält
  • wie technische Zeichnungen, Skizzen und Arbeitsunterlagen gelesen und angewendet und wie aus einfachen Tabellen und Diagrammen die benötigten technischen Daten ermittelt werden
  • welche einschlägigen Vorschriften zum Arbeitsschutz, zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz zu beachten sind


Während ihrer Ausbildung lernen die angehenden Werkzeugmaschinenspaner/-innen der Fachrichtung Fräsen beispielsweise:

  • Grundfertigkeiten und Grundkenntnisse in der manuellen Metallbearbeitung, zum Beispiel wie man Metallwerkstücke misst, anreißt, körnt, feilt, sägt, bohrt, schert, meißelt und prüft oder wie man Gewinde schneidet
  • wie maschinelle Bearbeitungsverfahren, vor allem mit Fräs--, Dreh- und Bohrmaschinen ausgeführt werden, insbesondere wie man die Maschinen und Werkzeuge hierfür einrichtet, die Werkstücke ausrichtet sowie einspannt und wie verschiedenste Werkstoffe bearbeitet, zum Beispiel gefräst werden
  • wie man mit CNC-Maschinen computergestützt Werkstücke anfertigt und wie man Programme eingibt bzw. einfache Programme selbst erstellt
  • welche berufsüblichen Werkstoffe, Werkzeuge und Maschinen und welche Bearbeitungsmöglichkeiten es gibt, welche Hilfsstoffe eingesetzt werden und wie man die Werkzeuge, Arbeitsgeräte und Maschinen bedient, pflegt und instand hält
  • wie technische Zeichnungen, Skizzen und Arbeitsunterlagen gelesen und angewendet und wie aus einfachen Tabellen und Diagrammen die benötigten technischen Daten ermittelt werden
  • welche einschlägigen Vorschriften zum Arbeitsschutz, zur Unfallverhütung und zum Umweltschutz zu beachten sind


Ausbildungsabschluss

Abschlussprüfung gemäß § 66 Berufsbildungsgesetz (BBiG) und § 42m Handwerksordnung (HwO) sowie der Regelung der jeweils zuständigen Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer

In der praktischen Prüfung Fachrichtung Drehen sollen die Prüfungsteilnehmer/-innen zum Beispiel in höchstens 14 Stunden ein Prüfungsstück unter Verwendung von 2 verschiedenen Werkstoffen anfertigen, beispielsweise das Innen-, Plan- und Langdrehen eines Werkstückes oder das Schneiden von Gewinden in das Werkstück.

In der praktischen Prüfung Fachrichtung Fräsen sollen die Prüfungsteilnehmer/-innen zum Beispiel in höchstens 14 Stunden ein Prüfungsstück anfertigen, beispielsweise durch Fräsen von Planflächen, Absetzungen und Langlöchern.

Die schriftliche Abschlussprüfung umfasst in der Regel die Prüfungsfächer Fachkunde (zum Beispiel Bearbeitungseigenschaften der Werkstoffe, Zeichnungslesen), Fachrechnen (zum Beispiel Ermittlung von Schnitttiefen und Anreißmaßen), Fachzeichnen und Wirtschafts- und Sozialkunde.

Die Abschlussbezeichnung lautet:

  • Werkzeugmaschinenspaner/Werkzeugmaschinenspanerin - Drehen.
  • Werkzeugmaschinenspaner/Werkzeugmaschinenspanerin - Fräsen.



* Text: Auszug aus BERUFENET der Bundesanstalt für Arbeit

Hinweis

Grundsätzliches zur Ausbildung in der BDH-Klinik Vallendar:


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